Auf den Spuren von Spirig

Letzten Sonntag massen sich in Laufen Athletinnen und Athleten im Trila, dem traditionellen Triathlon, welcher der Schwimmclub Laufen alljährlich organisiert. Der Anlass fand heuer schon zum 16. Mal statt, wobei die letztjährige Ausgabe dem Wetter zum Opfer fiel.

Triathlon: Gabriel Lombriser in Aktion am Trila im Schwimmbad Nau.   Foto: Melanie Brêchet
Triathlon: Gabriel Lombriser in Aktion am Trila im Schwimmbad Nau. Foto: Melanie Brêchet

An einem denkbar passenden Tag, nämlich genau einen Tag nach Nicola Spirigs Gold-Triumpf an den Olympischen Spielen in London, trafen sich 30 ambitionierte Sportlerinnen und Sportler zum Trila, einem traditionellen Anlass des Schwimmclubs Laufen. Der Trila ist aus dem ehemaligen «Plausch-Triathlon» entstanden und findet jeweils im August im und um das Schwimmbad Nau in Laufen statt.

Die zu absolvierende Strecke führt über 300 Meter (Single) bzw. 1000 Meter (Staffel) Schwimmen, 15,5 Kilometer Rad fahren und 5,5 Kilometer Laufen. Dabei sei die Schwimmstrecke in der Kategorie Single bewusst kurz gewählt, so Andrea Kohler vom OK. Die Schwimmstrecke schrecke nämlich oft Interessierte ab, da diese Disziplin als technisch am schwierigsten gilt. Der Schwimmclub Laufen möchte mit dem Trila denn auch nicht in erster Linie Profis, sondern Breitensportler ansprechen, um in kleinem Rahmen «Triathlon-Luft» zu schnuppern.
Obwohl der Trila klein und regional ist, können aber auch immer wieder Athleten begrüsst werden, welche auch an grösseren Events wie zum Beispiel dem Gigathlon oder einem Iron Man starten.
So war vergangenen Sonntag auch Gabriel Lombriser, der Zweitplatzierte des Gigathlon 2012, am Start. Die Teilnehmerzahl sei dieses Jahr sehr zufriedenstellend, so Andrea Kohler. Einige Sportlerinnen und Sportler dürften sich denn auch kurzfristig zu einer Teilnahme entschieden haben. Die Bedingungen waren nämlich dank trockenem Wetter und verhältnismässig kühlen Temperaturen ideal.

In der Kategorie Single der Herren entschied Urs Tanner aus Röschenz mit 1:05:38 das Rennen für sich. Dahinter klassierte sich Roy Senn aus Birsfelden, dicht gefolgt von David Koster aus Basel. Die Damen waren in der Singlekategorie mit zwei Teilnehmerinnen klar untervertreten. Cinthia Weber aus Muttenz war mit 1:15:28 rund sechs Minuten schneller als ihre Konkurrentin Fränzi Finckh aus Röschenz. Die Kategorie Staffel gewinnen Gabriel und Lukas Lombriser in 1:19:25. Zweite werden die Junioren Ramon und Lars Schnyder und Silvio Hunziker mit einem Rückstand von rund vier Minuten. Platz drei belegen Simon Lombriser und Lea Thürig mit einer Zeit von 1:26:38.

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